Biotop Aukammtal – der Hidden Champion unter den Wiesbadener Parks

Holzbrücke
Brücke über einen der vier Bachläufe im Aukammtal.

Anfang Juli fand im Aukammtal das erste Wiesbadener Umweltfestival statt. Rund 40 Aussteller, von Pfadfindern über Naturschutzorganisationen und Bürgergarten bis hin zum städtischen Umweltamt, folgten der Einladung von Initiator Johannes Löhde.

In den kommenden Jahren werden es sicher noch deutlich mehr werden. Denn viele Organisationen erfuhren erst durch das Medienecho von der neuen Veranstaltung. Weiterlesen

Sommer-Soulfood: Hummus mit gebratenen Auberginenscheiben und Gewürzjoghurt

Kichererbsensalat mit Auberginen und Gewürzjoghurt

Die Suche nach einem zufriedenstellenden Hummus-Rezept treibt mich schon seit den frühen 90ern um. Damals naschte ich (bei einem Ausflug in die Augsburger Bauchtanzschule) erstmals von der leckeren arabischen Kichererbsencreme.

Jedoch – sämtliche Hummus-Rezepte, die ich fand, enttäuschten mich. Keines kam geschmacklich auch nur in die Nähe meiner „Erstverkostung“.

Erst als ich in diesem Sommer (durch meine Kollegin Barbara Stromberg) das neue Buch von Mirko Reeh in die Finger bekam, wurde ich endlich hummusglücklich. Seither gibt´s bei mir fast jede Woche die leckere Kichererbsenpaste aus dem Orient. Weiterlesen

Nachhaltige Milchwirtschaft: Kühe haben Hörner – 30 Jahre Demeter-Hof Zorn

Kühe auf der WeideDer Demeter-Hof Zorn in Heidenrod feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Und so luden die Inhaber, Kathinka Goetz und Tobias Müller, am 13. Mai 2017, zu einem „Fest im Kuhstall“.

Mehrere hundert Menschen nutzten die Gelegenheit, um den Hof im nordwestlichen Teil des Rheingau-Taunus-Kreises zu besuchen. Viele waren Kunden des mobilen Hofladens, der zweimal pro Woche vor dem Wiesbadener Rathaus auf dem Wochenmarkt Station macht.

Die Neugierigen besichtigten Gelände, Ställe, Käserei und schmausten im Kuhstall leckeres Gulasch, Würstchen und Kuchen.

Die Demeter-Kühe ließen sich vom Fest-Treiben nicht beeindrucken. Sie lagen friedlich auf einer dicken Stroh-Einstreu in ihrem Offen-Laufstall, direkt neben den Gästen, und ließen es sich gut gehen.

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Frühlingsessen: Grüne Soße an Gründonnerstag

Grüne Soße mit Kartoffeln

An Gründonnerstag beginnt in Hessen die Saison für Grüne Soße. Es heißt, diese feine Kräutermischung soll schon dem Herrn von Goethe geschmeckt haben. Und natürlich hat jede Familie ihr eigenes Rezept.

Da ich aus Franken komme und in Sachen Grüner Soße nicht auf den Schatz meiner Großmutter zurückgreifen kann, habe ich einfach mein eigenes Rezept entwickelt. Weiterlesen

Ab 2017 Pflicht: der Nachhaltigkeitsbericht

Eröffnungsbild der VeranstaltungNachhaltiges Wirtschaften ist für mich selbstverständlich. Seit ich denken kann, esse ich, so weit wie möglich, Bio-Lebensmittel, verwende Naturkosmetik und trage Fair-Trade-Kleidung. Ich nutze Öko-Strom, achte auf geringen Energieverbrauch und wenn die Wand mal einen Anstrich braucht, besorge ich umweltfreundliche Farbe. Auf meinem Balkon wachsen Demeter-Pflanzen, genährt von Kräuterdünger. Ich besitze kein Auto, sondern nutze öffentliche Verkehrsmittel. Natürlich ziehe ich dieses Prinzip auch im Büro durch.

Die Nachhaltigkeitsstrategie der EU, beschlossen 2001, kommt daher für meinen persönlichen Geschmack ein bisschen spät, aber – sie ist da . Und ihre Umsetzung muss ab 2017 dokumentiert werden. Rund 600 große Unternehmen in Deutschland sind von Gesetzes wegen verpflichtet nun jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht vorzulegen. Damit stehen auch ihre Zulieferer in der Pflicht.

Doch wie muss so ein Nachhaltigkeitsbericht aussehen? Ein Workshop am Praxistag des CSR Regio Net (Netzwerk für verantwortliche Unternehmensführung im Mittelstand), half Interessierten am Montag in Wiesbaden auf die Sprünge. Drei Referenten beleuchteten das Thema Nachhaltigkeitsstrategie und Berichterstattung aus ihrem Blickwinkel. Weiterlesen

Bharathi Avireddy tanzt die Geschichten indischer Götter

Porträt im TanzkostümBharathi Avireddy, geboren in Visakhapatnam, Südostindien, habe ich vor ein paar Jahren bei einem Tanzabend im Tattersaal kennengelernt. Damals stand sie mit einem Gast aus Indien und einer Gruppe ihrer Schülerinnen auf der Bühne. Einzeln und als Gruppe zeigten sie klassische, indische Tänze. Den zweitausend Jahre alten Bharata Natyam und den sechshundert Jahre alten Kuchipudi.

Mittlerweile habe ich Bharathi über gemeinsame Bekannte mehrfach wiedergetroffen. Die Leiterin der indischen Tanzakademie feiert im Oktober den 10. Geburtstag ihrer Schule in Wiesbaden und Frankfurt. Ein guter Grund, sie vorzustellen, meine ich. Weiterlesen

Achtsam essen, achtsam leben. Der buddhistische Weg zum gesunden Gewicht.

Verschiedene grüne Sommergemüse.

Nichts passt mehr. In den letzten drei Jahren habe ich mir eineinhalb Kleidergrößen ´drauf gefuttert. Mit zunehmenden Alter sinkt der Nahrungsbedarf. Das habe ich zwar gewusst, aber nicht beachtet.

Ich bin nun für normale Konfektion zu mollig und für Übergrößen zu schlank. Also habe ich beschlossen, ein paar Kilo zu schrumpfen. Da ich davon ausgehe, dass Diäten langfristig nichts bringen, habe ich mir vorgenommen künftig achtsam zu essen.

Das „achtsame Essen“ habe ich vor Jahren einmal bei einem buddhistischen Meditationsseminar kennengelernt. Die Zielsetzung in diesem Seminar war, mehr Bewusstheit für den Alltag zu bekommen. Wie durch Zauberhand war ich anschließend auch ein paar Pfund leichter. Deshalb kam mir der Gedanke, dass man diese Achtsamkeitsübung auch gezielt einsetzen kann, um Gewicht zu verlieren.

Ich habe also ein bisschen herum gesucht, bewegt von der Frage, ob ich zu dem Thema auch ein passendes Buch finde. Und – ein Buch von Thich Nhat Hanh (Thay) entdeckt. Der vietnamesische Zenmeister hat zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Lilian Cheung von der Harvard School of Public Health ein dreiteiliges Achtsamkeits-Konzept zum Abnehmen entwickelt. „Achtsam essen, achtsam leben. Der buddhistische Weg zum gesunden Gewicht“. Diesen Weg gehe ich nun.

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