Räume im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden

Der Nassauische Kunstverein Wiesbaden ist für mich immer wieder wie ein kleines Wunder. Bei jedem Besuch gibt es etwas Neues zu sehen und bestaunen. Der Verein, der 2017 seinen 170. Geburtstag feiert, ist wohl einer der quirligsten und lebendigsten Orte für Kunst in der Stadt.

In der vergangenen Woche war ich gleich zweimal dort. Am Donnerstag privat zur Eröffnung der Ausstellung H x B x T, einem Partnerprojekt der Fotografietriennale RAY 2018, und am Dienstag davor zur Preview mit dem Social Media Club Frankfurt

Denn als die Preview statt fand, war die Ausstellung noch so ein bisschen „Baustelle“ und ich wollte gerne sehen, wie die Räume am Ende aussahen. Weiterlesen

Bharathi Avireddy tanzt die Geschichten indischer Götter

Porträt im TanzkostümBharathi Avireddy, geboren in Visakhapatnam, Südostindien, habe ich vor ein paar Jahren bei einem Tanzabend im Tattersaal kennengelernt. Damals stand sie mit einem Gast aus Indien und einer Gruppe ihrer Schülerinnen auf der Bühne. Einzeln und als Gruppe zeigten sie klassische, indische Tänze. Den zweitausend Jahre alten Bharata Natyam und den sechshundert Jahre alten Kuchipudi.

Mittlerweile habe ich Bharathi über gemeinsame Bekannte mehrfach wiedergetroffen. Die Leiterin der indischen Tanzakademie feiert im Oktober den 10. Geburtstag ihrer Schule in Wiesbaden und Frankfurt. Ein guter Grund, sie vorzustellen, meine ich. Weiterlesen

Ira Renninger-Rupp, Textildesignerin und Upcycling-Künstlerin

Porträt-Foto.

Ira Renninger-Rupp habe ich im vergangenen Sommer bei einer Teegesellschaft kennengelernt. An einem heißen Augustsonntag erzählte sie von ihrem geplanten Weihnachtsprojekt. „Ich möchte im Rheingau, gemeinsam mit geflüchteten Frauen aus Syrien und Afghanistan, Taschen für den Rüdesheimer Weihnachtsmarkt fertigen,“ erzählte sie.

Das „Projekt Morgenland“ sollte geflüchteten Frauen die Möglichkeit geben, mit ihren ganz eigenen Fähigkeiten und Talenten Geld zu verdienen, um Stück für Stück ein eigenes Business aufzubauen.

Das Projekt lief gut. Bereits Mitte Dezember war alles ausverkauft.

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