Blogporträt: Die Notaufnahmeschwester – zwischen Schnodderigkeit und Empathie

Screenshot des Blogs Notaufnahmeschwester
Screenshot des Blogs Notaufnahmeschwester

Die Notaufnahmeschwester bloggt, ganz wie man sich das vorstellt, aus der Notaufnahme. Ich „traf“ sie auf Twitter und verliebte mich spontan.

Bis heute habe ich keine Ahnung, wer sie wirklich ist. Denn natürlich schreibt die Schwester anonym.

Ihr Leben steht unter Schweigepflicht und sie berichtet nicht nur voller Schnodderigkeit und Empathie über den Alltag (und die Allnacht) in einer Notaufnahme. – Sie bringt ihre Leser zum Lachen, zum Weinen und manchmal auch zu beidem gleichzeitig. Weiterlesen

Achtsam essen, achtsam leben. Der buddhistische Weg zum gesunden Gewicht.

Verschiedene grüne Sommergemüse.

Nichts passt mehr. In den letzten drei Jahren habe ich mir eineinhalb Kleidergrößen ´drauf gefuttert. Mit zunehmenden Alter sinkt der Nahrungsbedarf. Das habe ich zwar gewusst, aber nicht beachtet.

Ich bin nun für normale Konfektion zu mollig und für Übergrößen zu schlank. Also habe ich beschlossen, ein paar Kilo zu schrumpfen. Da ich davon ausgehe, dass Diäten langfristig nichts bringen, habe ich mir vorgenommen künftig achtsam zu essen.

Das „achtsame Essen“ habe ich vor Jahren einmal bei einem buddhistischen Meditationsseminar kennengelernt. Die Zielsetzung in diesem Seminar war, mehr Bewusstheit für den Alltag zu bekommen. Wie durch Zauberhand war ich anschließend auch ein paar Pfund leichter. Deshalb kam mir der Gedanke, dass man diese Achtsamkeitsübung auch gezielt einsetzen kann, um Gewicht zu verlieren.

Ich habe also ein bisschen herum gesucht, bewegt von der Frage, ob ich zu dem Thema auch ein passendes Buch finde. Und – ein Buch von Thich Nhat Hanh (Thay) entdeckt. Der vietnamesische Zenmeister hat zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Lilian Cheung von der Harvard School of Public Health ein dreiteiliges Achtsamkeits-Konzept zum Abnehmen entwickelt. „Achtsam essen, achtsam leben. Der buddhistische Weg zum gesunden Gewicht“. Diesen Weg gehe ich nun.

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Sybille Katharina Schobel, Heilpraktikerin, Beraterin für Darmgesundheit und Schmerztherapeutin

Sybille Katharina Schobel

Sybille Katharina Schobel ist eingefleischte Westendlerin. „Das ist hier so mein Kiez,“ stellt sie fest. Wir sitzen in ihrer Naturheilpraxis am Blücherplatz in Wiesbaden und schauen Tee trinkend aus dem Fenster. Seit einem Jahr hat Sybille ihre Praxis hier. Die Wohnung ist nur wenige Gehminuten entfernt.

Sigrid Schellhaas vom Frauengesundheitszentrum Sirona hatte mich einst nach einer Erstdiagnose zu Sybille geschickt. Denn Sybille hat sich auf die Arbeit mit Ernährungssensiblen spezialisiert.

Seit ich Sybille kenne, habe ich (nach 40jährigem Leidensweg) keine Migräneanfälle und Depressionen mehr. Ganz ohne Psychotherapie und Pillen. Nur durch konsequente Ernährungsumstellung. Großartig, oder? Und ein sehr guter Grund um Sybille vorzustellen. 

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Sibel Güler, Gesundheitswissenschaftlerin, Politikmanagerin, Stadtverordnete

Porträt von Sibel Güler.

Die Stadtverordnete Sibel Güler habe ich über Twitter kennengelernt. Und später bei einer Veranstaltung im Hessischen Landtag erstmals persönlich getroffen.

Wir haben schnell herausgefunden, dass wir seit vielen Jahren im selben Viertel wohnen. Einige Jahre haben wir sogar, ohne voneinander zu wissen, in Nachbarhäusern gelebt. Heute beträgt der Abstand zwischen unseren Wohnungen, laut Google Maps, 130 Meter oder eine Gehminute.

Sibel gilt als der „Sonnenschein“ im Wiesbadener Rathaus. Schaut Euch einfach nur das Foto über diesem Text an, dann versteht ihr das.

Bei der Kommunalwahl am 6. März tritt Sibel als Kandidatin für die SPD an. Gleichzeitig für den Ortsbeirat Mitte und das Stadtparlament. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die Gesundheitspoltik.

Die Verbreitung des Gesundheitsgedankens, der 1986 in der „internationalen Konferenz zur Gesundheitsförderung“ in Ottawa formuliert wurde, liegt ihr besonders am Herzen. Sibel wünscht sich, dass sich die Prinzipien der Ottawa-Charta auch in Wiesbaden durchsetzen.

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Sigrid Schellhaas, Heilpraktikerin, Gesundheitspolitikerin und Gründerin des Frauengesundheitszentrums Sirona

Poträt.

Die Heilpraktikerin Sigrid Schellhaas, Vorstand des Wiesbadener Frauengesundheitszentrums Sirona, hat einen Platz im wichtigsten gesundheitspolitischen Gremium Deutschlands, dem Gemeinsamen Bundesausschuss. „Dieser Ausschuss entscheidet, welche Leistungen die gesetzlichen Kassen übernehmen und gestaltet so unser Gesundheitssystem. Mitglied sind die Vertreter aller gesetzlichen Kassen, der Ärzteschaft, der Ministerien und die Patientensprecher.“ Sigrid vertritt, gemeinsam mit verschiedenen Ärzten, die Patienten. „Ohne medizinisches Fachwissen, könnte man in diesem Gremium nicht mitreden.“

Ich sitze mit Sigrid in ihrer Praxis in Wiesbaden. Vor fünf Jahren war ich schon einmal hier. Als Patientin. Damals hatte mich eine gemeinsame Bekannte zu ihr geschickt. Kurz vorher war ich bei einer Mini-OP in einem Wiesbadener Krankenhaus fast gestorben. Keiner konnte sich erklären, wieso.

Drei Wochen nach der OP torkelte ich immer noch durch die Welt wie in Trance. Haus- und Facharzt waren ebenso ratlos, wie das OP-Team der Klinik. „Geh zu Sigrid,“ hörte ich meine Bekannte sagen. „Sie ist eine der besten Heilpraktikerinnen, die wir in Wiesbaden haben. Sie kann Dir bestimmt helfen.“ So war es dann auch. Sigrid holte mich nicht nur in die Welt zurück, sie stellte bei der Gelegenheit auch gleich fest, warum ich von klein auf kränklich war.

Heute geht´s mir gut. Ich kann ohne zu übertreiben behaupten, die Begegnung mit Sigrid Schellhaas hat mein Leben verändert. Deshalb möchte ich sie Euch gern vorstellen.

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