Mitgefühl statt Empathie und Achtsamkeit

Illustration von Sharon SalzbergNormalerweise schreibe ich auf diesem Blog über Dinge, die man irgendwie sehen oder anfassen kann. Meditation und Philosophie finden ja schon auf meinem Blog Maitri Art statt.

Heute mache ich aber einmal eine Ausnahme, denn das Thema ist mir sehr wichtig. Es geht um Mitgefühl, und zwar gleichermaßen als „Methode“ zum gegenseitigen Verständnis wie zur Stressminderung. Weiterlesen

Glutenfreie Einkaufs- und Ausgehtipps für Wiesbaden und den Rheingau

Marktplatz mit wenigen Ständen
Der Wiesbadener Wochenmarkt am kältesten Tag des Jahres.

Frisch gebackene Pizza, Pasta und Brot sind für Menschen mit Zölliakie und Glutenunverträglichkeit oft unerreichbar. Es gibt einfach viel zu wenig Anbieter für glutenfreie Backwaren und nicht jeder Betroffene hat die Zeit jede Woche selbst zu Backen.

In Wiesbaden, wo ich wohne und im benachbarten Rheingau, gibt es aber wenigstens eine kleine Auswahl an Läden und Lokalen, die auch glutenfreie Schleckermäuler zufriedenstellen können. Weiterlesen

Blogporträt: Die Notaufnahmeschwester – zwischen Schnodderigkeit und Empathie

Screenshot des Blogs Notaufnahmeschwester
Screenshot des Blogs Notaufnahmeschwester

Die Notaufnahmeschwester bloggt, ganz wie man sich das vorstellt, aus der Notaufnahme. Ich „traf“ sie auf Twitter und verliebte mich spontan.

Bis heute habe ich keine Ahnung, wer sie wirklich ist. Denn natürlich schreibt die Schwester anonym.

Ihr Leben steht unter Schweigepflicht und sie berichtet nicht nur voller Schnodderigkeit und Empathie über den Alltag (und die Allnacht) in einer Notaufnahme. – Sie bringt ihre Leser zum Lachen, zum Weinen und manchmal auch zu beidem gleichzeitig. Weiterlesen

Achtsam essen, achtsam leben. Der buddhistische Weg zum gesunden Gewicht.

Verschiedene grüne Sommergemüse.

Nichts passt mehr. In den letzten drei Jahren habe ich mir eineinhalb Kleidergrößen ´drauf gefuttert. Mit zunehmenden Alter sinkt der Nahrungsbedarf. Das habe ich zwar gewusst, aber nicht beachtet.

Ich bin nun für normale Konfektion zu mollig und für Übergrößen zu schlank. Also habe ich beschlossen, ein paar Kilo zu schrumpfen. Da ich davon ausgehe, dass Diäten langfristig nichts bringen, habe ich mir vorgenommen künftig achtsam zu essen.

Das „achtsame Essen“ habe ich vor Jahren einmal bei einem buddhistischen Meditationsseminar kennengelernt. Die Zielsetzung in diesem Seminar war, mehr Bewusstheit für den Alltag zu bekommen. Wie durch Zauberhand war ich anschließend auch ein paar Pfund leichter. Deshalb kam mir der Gedanke, dass man diese Achtsamkeitsübung auch gezielt einsetzen kann, um Gewicht zu verlieren.

Ich habe also ein bisschen herum gesucht, bewegt von der Frage, ob ich zu dem Thema auch ein passendes Buch finde. Und – ein Buch von Thich Nhat Hanh (Thay) entdeckt. Der vietnamesische Zenmeister hat zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Lilian Cheung von der Harvard School of Public Health ein dreiteiliges Achtsamkeits-Konzept zum Abnehmen entwickelt. „Achtsam essen, achtsam leben. Der buddhistische Weg zum gesunden Gewicht“. Diesen Weg gehe ich nun.

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Sybille Katharina Schobel, Heilpraktikerin, Beraterin für Darmgesundheit und Schmerztherapeutin

Sybille Katharina Schobel

Sybille Katharina Schobel ist eingefleischte Westendlerin. „Das ist hier so mein Kiez,“ stellt sie fest. Wir sitzen in ihrer Naturheilpraxis am Blücherplatz in Wiesbaden und schauen Tee trinkend aus dem Fenster. Seit einem Jahr hat Sybille ihre Praxis hier. Die Wohnung ist nur wenige Gehminuten entfernt.

Sigrid Schellhaas vom Frauengesundheitszentrum Sirona hatte mich einst nach einer Erstdiagnose zu Sybille geschickt. Denn Sybille hat sich auf die Arbeit mit Ernährungssensiblen spezialisiert.

Seit ich Sybille kenne, habe ich (nach 40jährigem Leidensweg) keine Migräneanfälle und Depressionen mehr. Ganz ohne Psychotherapie und Pillen. Nur durch konsequente Ernährungsumstellung. Großartig, oder? Und ein sehr guter Grund um Sybille vorzustellen. 

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