Wie plant man eine barrierefreie Veranstaltung? Ein Gastbeitrag von Kerstin Hoffmann-Wagner und Gudrun Jostes

Foto von E-Rolli.
E-Rolli. Foto: Gudrun Jostes

Die Eventberaterin, Trainerin und Speakerin Kerstin Hoffmann-Wagner kenne ich über ein Frauennetzwerk schon länger. Doch erst in diesem Jahr habe ich erfahren, was sie genau macht. Denn im Frühjahr erschien der „Atlas barrierefrei bauen“, mit ihrem Beitrag über über barrierefreien Messebau.

Ein Kapitel über barrierefreie Versammlungsstätten und Hotels stammt von Kerstins Kooperationsparterin Gudrun Jostes (Diplom-Ingenieurin sowie Fachplanerin und Sachverständige für barrierefreies Bauen). Die beiden Frauen kennen sich in diesem Thema bestens aus.

Seit 2015 beraten sie gemeinsam Unternehmen, die barrierefreie Events und Messen gestalten wollen. Obendrein bieten sie Weiterbildungen, Vorträge und Informationsmaterial rund um die Themen Inklusion und Barrierefreiheit an.

Da mich selber die Barrierefreiheit im Hinblick auf Sprache umtreibt,  fragte ich Kerstin und Gudrun, ob sie nicht einen Gastbeitrag für mein Blog schreiben wollen. Sozusagen als Ergänzung zu meinem eigenen Thema.

Im folgenden Text erfahrt Ihr nun alles über die Planung barrierefreier Events am Beispiel eines privaten Festes. Aber natürlich gilt alles, was Kerstin und Gudrun aufzählen und empfehlen, auch für alle andere Veranstaltungen.

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Die Entwicklung der Barrierefreien Kommunikation in Deutschland

Stapel Bücher zur barrierefreien KommunikationIm Herbst startet an der Uni Hildesheim ein Master-Studiengang für Barrierefreie Kommunikation. Im Rahmen dieses Studiengangs wird dann endlich auch Leichte Sprache an einer deutschen Hochschule gelehrt. Bis dahin war es ein weiter Weg.

In den USA setzte sich der Behindertenverband People First bereits in den 1970ern für eine leichte, gut verständliche Sprache ein. Doch es dauerte rund 20 Jahre bis diese Idee begann, sich in Deutschland zu verbreiten.  Weiterlesen

Einfache Sprache an der Hochschule

Tim Reckmann - pixelio.deDer deutsche Politikwissenschaftler Yascha Mounk (Dozent an der Harvard University in Boston und freier Publizist bei der New York Times), fordert in der ZEIT: „Schreibt es einfach!“

Mounk berichtet in seinem Artikel, dass Studierende in England und USA lernen müssen, einfach zu schreiben. An den Eliteuniversitäten Harvard und Princeton ist es, laut Mounk, sogar Pflicht, an einem Kurs für einfache Sprache teilzunehmen. Und der Autor betont: verständliche Sprache ist nicht nur wichtig für schwächere Studenten, sondern auch notwendiges Handwerkszeug für künftige Professoren.

Den Original-Text von Yascha Mounk finden Sie hier.

Foto: Tim Reckman/Pixelio

Workshop für soziale Einrichtungen

Logo von Wiesbaden EngagiertAuch in diesem Jahr biete ich zusammen mit meiner Kollegin Ira Krissel (aka Kari Lessír) vom Netzwerk Ariadne im Rahmen der städtischen Aktionswoche  Wiesbaden engagiert! einen Workshop an. In diesem Jahr eine zweitägige Einführung in die einfache Sprache. Meine Kollegin wird ein Kreativitätstraining anleiten.

Eingeladen sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus kulturellen und sozialen Einrichtungen sowie Kitas und Grundschulen in Wiesbaden.

Um möglichst vielen Einrichtungen die Teilnahme an der Weiterbildung zu ermöglichen, finden unsere Workshops erst nach der Aktionswoche statt. Hier der Original-Text unserer Einladung: Weiterlesen

Sinnvoll für Publikumsmedien: Pressearbeit in einfacher Sprache

Ein Stapel zeitungen.

„Pressearbeit in einfacher Sprache? Ist das sinnvoll?“ Das ist eine Frage, die ich häufig höre. Meine Antwort darauf lautet: Wenn Sie ihre Neuigkeiten ausschließlich Fachredaktionen anbieten wollen, ist einfache Sprache nicht nötig. Wollen Sie ihre Informationen in Publikumsmedien unterbringen, ist einfache Sprache auf jeden Fall sinnvoll. Weiterlesen

Kommunikation ist wertvoll: Plädoyer für „einfache Sprache“

Eine Hanfgeschriebene Buchseite.
Meine erste Seite in „Frida Kahlos Notizbuch“ zeigt die Zahlen zur Lesefähigkeit in Deutschland. Foto: Clia Vogel

Kommunikation ist wertvoll“ sagt Judith Torma Gonçalves. Die Rhetorik-Expertin hat zur Blogparade eingeladen. Geschrieben wird „zwischen Buchdeckeln“, in „Frida Kahlos Notizbuch“. Und im eigenen Blog. Im Laufe der kommenden Monate werden zahlreiche Trainer, Coaches und Berater einen Eintrag über ihr ganz eigenes Kommunikations-Fach-Gebiet schreiben. Hier ist mein Beitrag. Ein Plädoyer für einfache Sprache. Weiterlesen