Mitgefühl statt Empathie und Achtsamkeit

Illustration von Sharon SalzbergNormalerweise schreibe ich auf diesem Blog über Dinge, die man irgendwie sehen oder anfassen kann. Meditation und Philosophie finden ja schon auf meinem Blog Maitri Art statt.

Heute mache ich aber einmal eine Ausnahme, denn das Thema ist mir sehr wichtig. Es geht um Mitgefühl, und zwar gleichermaßen als „Methode“ zum gegenseitigen Verständnis wie zur Stressminderung.

Mitgefühl statt Empathie

In der ZEIT habe ich vor Kurzem einen interessanten Text darüber gelesen, dass wir, entgegen der allgemeinen Annahme, nicht unsere Empathie (Einfühlungsvermögen) sondern unser Mitgefühl entwickeln sollen.

Denn tatsächlich hilft es einem anderen Menschen kein bisschen, wenn sich ein Gegenüber in seine Situation einfühlen kann. Vielmehr brauchen Menschen ( besonders in schwierigen Lebenssituationen) Verständnis, Wohlwollen und aktive Unterstützung.

Eigentlich ganz logisch, oder?

Mitgefühl statt Achtsamkeit

Ähnliche Missverständnisse kursieren auch um die Achtsamkeit. Sie gilt als wirkungsvoller Stressminderer. Doch tatsächlich zeigt das ReSource-Projekt, die weltweit umfangreichste Studie über die Wirkung von Meditation, dass Achtsamkeit zwar für bessere Körperwahrnehmung und Konzentrationsfähigkeit sorgt. Im Hinblick auf die Stressminderung ist die Praxis von Mitgefühl aber deutlich wirksamer.

Hier findet Ihr den Link zum ZEIT-Text, da die Website vom ReSource-Projekt. und dort eine Übung zur Entwicklung von Mitgefühl.

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